Archiv für den Monat Juli 2012

19.7. Mumbai – crowdy und laut.

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In Mumbai war ich nur von 8 bis 19 Uhr, dann gings weiter Richtung Goa. Für einen total übermüdeten Kerl ist die Stadt einfach nichts. Aber nun das, was ich in mein Buch geschrieben habe, dazu hole ich nochmal etwas weiter aus und fange im Flieger an:
„Nach einer unbequemen, verkrampften nacht im flieger sehe ich nun mumbai unter mir. der mund steht mir offen: von oben sieht die stadt schon eng zusammengequetscht aus! wie wird das bloß, wenn iwir unten sind? alles ist sattgrün – Monsunzeit. Scheinbar wird diese Landung noch turbulenter als die in tel aviv… alles wackelt. die häuser sehen von oben einfach nur „abgefuckt“ aus, ja, abgefuckt triffts gut. (das liegt daran, dass die blauen planen die slums um den flughafen markieren) ews sieht feucht aus, aber es regnet (gerade) nicht. Landung um 7:44, 30°C, leichter regen.

Irgendwo in einem Taxi in Mumbai. Ich habs tatsächlich geschafft dem Taxizuweiser 6Dollar zu geben, woraufhin er weitere 500 rupien (ca. 7,50) wollte… Ich bin so doof.

Mumbai ist verregnet, bunt und vor allem dreckig. Mein Taxifahrer ist sehr schweigsam, was ich im moment sehr gut finde. ich habe RS 420 für die fahrt ausgegeben, es geht aber auch zum anderen ende der stadt.  Das Jetlag macht sich ziemlich bemerkbar und ich nicke mehrmals fast weg. Die bunten LKWs sind der hammer!

Das warme, feuchte und schwüle wetter macht es auch nicht besser… Meine dringendsten Bedürfnisse sind im moment: Bett, Osmodo (Mückenschutz) und Artemisia-Tee.

Mumbai – 19.7. 12 zwischen 19 und 20 uhr.

Ich sitze nun in einem nicht akklimatisierten Bus (RS 350) richtung goa. Nach dem ich Virali getroffen habe, war alles viel stressfreier. Sie hat mir ein sehr westlich orientiertes cafe gezeigt, in dem sich die „moderne“ (und betuchtere) Jugend mumbais trifft. Danach habe ich für weniger als 3 eur fürstlich gegessen! Thali. „Djabati“, 3-5 weitere verschiedene brotsorten, der geilste reis (mit erbsen und cashewkernen, perfekte konsistenz aller zutaten) den ich je gegessen habe, diverse curries (die übrigens gaaaanz anders ausgesprochen werden! jedenfalls nicht „körri“), die übrigens sehr flüssig sind, diverse Dals, usw…

DCIM100GOPRO

Wir haben noch Osmodos gekauft (Ja, 12% DEET, brennt auf der haut!) und sind dann zur bucht bzw. meeresküste mumbais. Raue see, dank monsun! Dort haben wir Viralis besten freund getroffen, mit dem wir dann zu einigen sehenswürdigkeiten mumbais gefahren sind, wie zB dem xyz Gate (name folgt noch).

DCIM100GOPRO

Auf der Taxifahrt habe ich den zwei dann ihrem Hindi-Englisch-Brei zugehört 😉 Virali datet einen dicken, netten Schüchternen, den sie gaaanz toll findet, aber ihr freund rät von ihm ab (weil: schüchtern). Viralis eltern mögen ihn auch^^ sehr spannend! Bevor es dann zum bus ging haben wir uns noch einige trödelläden mit billigen tüchern und schmuck angesehen.

19.7. Angekommen!

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Wow. Ich bin heute um 7:55 angekommen. Ich habe wirklich schlecht bzw. fast garnicht im Flieger geschlafen… Mein erstes Ziel war es ein Internet-Café zu finden, weshalb ich den Rat meines Reiseführers befolgt habe und mir ein Taxi genommen habe, welches mich in einen der empfohlenen Stadtteile bringen sollte. Der tipp hat mich nach „fort“, einen recht huebschen stadtteil mumbais gebracht. hier gibt es einige victorianische bauten, aber die hintergaesschen sind aehnlich verdreckt wie die slums an denen ich vobeigefahren bin. die taxifahrt war vergleichsweise teuer, wenn man es mit dem Tarif hier in diesem internetcafe (15cent pro 30min) vergleicht: die prepaid-taxifahrt hat mich 420 rs gekostet (ca. 5,50eur) und dann habe ich mich vorher noch breitschlagen lassen dem taxizuweiser 6$ zu geben! was ist da bloss in mich gefahren? daraufhin wollte er dann noch 500 rupien, das macht man hier so in indien, alles klar! die millionaere vielleicht… gut, wieder was gelernt. ich bin die ganze zeit mit rucksacknetz (stahlkaefig um den wertvollen rucksack) durch die gegend gelaufen, jetzt lasse ich ihn aber doch weg, ich muss staendig an den rucksack, da ist das nicht gerade foerderlich. eine sim karte habe ich mir auch zugelegt: 100rs hat sie gekostet – umgerechnet 1,50eur. wahnsinn. und mit 100rs als guthaben komme ich auch gehoerig weit! bei etwa 0,12 rupien pro minute 😉

in 30 min treffe ich mich mit virali und kriege die stadt gezeigt – und ich brauch dringend was magenschonendes zu essen, anti mueckenzeug und meinen malaria tee! und ne regenjacke vielleicht…

der erste tag ist in erster linie einfach anstrengend. mit der stadt anfangen ist vielleicht nicht so gut, ich wuerde lieber direkt aufs land und mich dann laaangsam an die stadt ranarbeiten…

[Um schoneinmal vorzugreifen kommt an dieser Stelle ein Video, welches später am gleichen Tag entstanden ist]

The Journey begins…

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Heute bin ich bei meinen Eltern in der Nähe von Wiesbaden angekommen, meine Reise hat also schon begonnen und Indien kommt immer näher, Mensch, bin ich aufgeregt… Auf der Fahrt von Bremen nach Wiesbaden habe ich eine Mitfahrerin mitgenommen: Sie kommt aus den USA, wohnt aber in Wiesbaden und hat ihren Freund in Bremen besucht. Wir haben die ganze Zeit englisch geredet, eine gute Vorbereitung auf mein Abenteuer 🙂

Morgen werde ich meine Traveller-Checks abholen. Danach geht’s zu Marvin, der mir meinen Spezialgeldbeutel und das Sicherheits-Stahlnetz geben wird, mit dem man seinen Rucksack zB. im Zug am Sitz befestigen kann, damit niemand den Rucksack mit seinem Eigenen „verwechselt“…

Zuerst nach Goa

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Eine Couchsurferin öffnet mir zur Zeit die Augen, was das Leben in Indien angeht. Eigentlich hatte ich vor spontan Züge zu nehmen, was scheinbar eine ziemlich dämliche Illusion war. Aber ins ungewisse buchen? Auch keine gute Idee. Ich werd Sydelle doch als erstes in Goa besuchen, weil sie im August keine Zeit hat (surft selbst). Geplant sind eine Fahrt nach Hampi und dann noch zu einem alten Hippie-Strand. Bin echt gespannt!

Hier eine Busgesellschaft, die ich empfohlen bekommen habe.

http://www.paulotravels.com/Paulo/eticketweb_home_page.htm

Dies und jenes…

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In den letzten Tagen überschlagen sich die Ereignisse. Meine Packliste wird doch noch etwas länger, hier noch ein wörterbuch, da noch ein Geldbeutel, den man in der Hose trägt, dann noch ein Stahlnetz zur Rucksacksicherung… Mit dem Buch, was ich jetzt gleich einmal empfehlen möchte bin ich leider immer noch nicht durch, doch das muss dringend gelesen sein, bevor es losgeht:

Kultur Schock Indien von Rainer Krack.

Das Buch habe ich von einem meiner Dozenten ausgeliehen, es ist der Wahnsinn. Furchtbar interessant, geballtes wissen über alles worüber der Europäer lacht, sich die Haare rauft oder einfach nur belustigt oder mit weit aufgerissenen Augen den Kopf schüttelt. Toll 🙂

Hier noch eine wunderbar interessante Seite, besonders der Abschnitt über Diebstahl:

http://www.indien-reise.com/german/Wissenwertes.htm