Mi, 25.7.12 Hampi

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Heute früh bin ich um 6.30 vom Lärm der Leute auf der Straße und der schlechten Matratze + Decke aufgewacht. Auf einem kleinen Spaziergang durch das Dorf empfahl mir ein Engländer zum Fluss zu gehen, weil dort der Tempelelefant Lakshmi um 8:30 gewaschen wurde. Elise und Jakob hatte ich leider umsonst geweckt, weil es einfach total unspektakulär und sehr „touristisch“ war.

Beim Frühstück im Chill Out trafen wir wieder den Psychologiestudenten Nikolai aus P. , den wir am Vortag getroffen hatten. Nachdem wir im Virupaksha-Tempel waren (es ist der größte der Tempel in der Gegend und sein „Turm“ ist mehr oder weniger Hampi’s Wahrzeichen), schlenderten wir über den Basar (zu dieser Jahreszeit sehr dürftig!).

Auf zu den Ruinen! Nach einem Fotoshooting an einem Findling gingen wir zum Ashram Hampis.

Es handelte sich dabei um eine Ansammlung von weißen Häusern außerhalb von Hampi… Von dort aus bestiegen wir einen riesigen  Steinhaufen auf dessen Spitze sich ein Tempel befand: Matanga Hill, ca. 530m über dem Meeresspiegel, also ca. 100m über der Ebene, auf der Hampi liegt. Der Aufstieg wahr anstrengend, lohnte sich aber seh; die Aussicht vom Tempeldach ist überwältigend!

Beim Abstieg wurden wir von einem Affen belästigt, der bis auf einen halben Meter auf uns zu kam. [Im Video kommt das leider nicht so gut rüber.]

Ich hatte ziemlich angst um meine Camera, die ich zu diesem Zeitpunkt auf meinem Kopf trug und vom Affen fixiert wurde – ein vortreffliches Spielzeug! Nachdem ich 3m geflüchtet war zog Elises Tasche die Aufmerksamkeit des Affens auf sich, deren Besitzerin davon besonders „begeistert“ war, zumal sie auf der Spitze eines großen Steins balancierte. Zum Glück merkte der Affe, dass es bei uns nichts zu holen gab und machte sich vom Acker. Die Steinchen, die ich nun sammelte waren leider umsonst, weil wir keinem weiteren Affen begegneten.
Video

Später aßen wir im Flussrestaurant, wo ich mir ein Thali bestellte. Es war ganz lecker, aber nicht so gut, wie das in Mumbai. Elise schlief nach dem Essen ein; ich verließ die Zwei, nachdem ich noch mit drei Australiern geschwätzt hatte. Ich schlenderte durch das Dorf, als mich ein heftiger Regenguss überraschte. Es war zu diesem Zeitpunkt recht kalt, sodass ich angst um meine Gesundheit hatte. Ich flüchtete mich zu einem schielenden Mann (es gibt sehr viele schielende Inder), der mir einen Platz unter seinem Vordach anbot. Den restlichen Abend verbrachte ich im zu dem Dach gehörenden Internetcafe. Um kurz vor 10 trafen sich Elise, Jakob und ich, um einen Lassi zu trinken. Hier trafen wir ein französisches Pärchen, mit dem ich schon einmal ein Schwätzchen gehalten hatte. Sie wurden übers Ohr gehauen, als sie sich vermeintliches Haschisch-Öl kauften.

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Über Niko

For Saurabh: "Once you asked me how my journey to India would affect my life in my western home country...I can tell you now: It changed my thinking subconsciously, my behaviour, my outlook on life and the world as a whole. It changed my personality and strengthened my character. But still I am the same person. But I know: If I lose everything - there is a place in the world that will calm me down and cushion me. It's like having a second home..."

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