1.8. Endlich in Manali

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Mittwoch, 1.8.12

Ich wachte diese Nacht mehrmals auf. Die Sikh-Reisegruppe, die einzigen Mitreisenden (neben dem alten Mann), die mit mir reisten stiegen in Kullu aus, so war ich der einzige Fahrgast im Bus. Es dauerte noch erstaunlich lange, bis wir Manali erreichten. Der Formel-1-Fahrstil des Fahrers hatte in der späten Nacht im Himalaya seinen Höhepunkt erreicht. Wegen der schlechter werdenden Straße konnte der „Horn-Abuser“, wie ich den Busfahrer liebevoll nannte, auf den letzten 100km nicht mehr ganz so schlimm fahren.

Als ich ankam bot mir ein Hotelbesitzer („Gudu“) den gleichen Preis, wie das günstigste Hotel, was ich im Lonely-Planet-Reiseführer finden konnte. Nachdem er mich mit dem Auto nach Old-Manali (liegt oberhalb von New-Manali) gefahren hatte zeigte er mir drei Zimmer in verschiedenen Preisklassen, wovon ich das große, noch nicht fertiggestellte für 300Rs nahm. Es hatte ein eigenes Bad, zwei riesige Fenster, ein offenes Gaubenfenster und scheinbar kein Warmwasser [was aber später angeschaltet wurde].

Mal sehen, ob ich die Nacht mit offenem Fenster überstehe…

Ich wusch meine Wäsche im Hof, in dem viele Apfelbäume wuchsen und eine kleine verspielte Katze ihr Unwesen trieb. Das „Orchards House“ ist am höchsten Punkt von Old-Manali und man schnauft ganz gut, bis man das  Hotel auf 2035m über NN erreicht.

Später suchte ich mir ein Internet-Cafe und ging ein wenig shoppen. Später traf ich Ron, einen Israeli, der zum zweiten Mal in Indien war. Nach einigen Erledigungen, wie Traveller-Checks einlösen, etc., traf ich Ron ein weiteres Mal und unterhielten uns diesmal länger, während wir einer Aufführung eines Kinderzirkus zusahen.

Er suchte etwas zu Essen und ging, während ich mich auf den Weg zum Hotel machte, da mir meine Verdauung immer noch zu schaffen machte.

Im Zug nach Delhi hatte ich mir im Schlaf einen Stich am linken „Ring-Zeh“ so aufgekratzt, das sich die Stelle entzündet hatte und nässte. Endlich angekommen konnte ich die Stelle besser versorgen.

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Über Niko

For Saurabh: "Once you asked me how my journey to India would affect my life in my western home country...I can tell you now: It changed my thinking subconsciously, my behaviour, my outlook on life and the world as a whole. It changed my personality and strengthened my character. But still I am the same person. But I know: If I lose everything - there is a place in the world that will calm me down and cushion me. It's like having a second home..."

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