Archiv der Kategorie: Himachal Pradesh

20.8.12, Kasol

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Heute begann mein letzter Tag in Himachal Pradesh. Zu diesem Anlass genoss ich ein heißes (ja, wirklich garam!!!) Bad in einer heißen Quelle des Taji Places am Ende von New-Kasol.

DCIM100GOPRO

Nachdem ich mich von Droor verabschiedet hatte ging ich nach Old-Kasol zu dem nepalesischen Klamottenverkäufer, den ich am Vortag kennengelernt hatte, unterhielt mich mit ihm eine Weile, kaufte eine sehr robuste Leinenhose (handgewebt, 500 Rupien Freundschaftspreis) und fuhr einige Busse verspätet nach Chowkil wo ich mich mit Chappu traf. Er erzähltem ir dies und jenes, zeigte mir ein Foto von dem verschwundenen Mädchen, dass sich immernoch versteckte, da es bei ihrem bereits verheirateten Liebhaber bleiben wollte, was ihre Familie allerdings nicht billigte.

DCIM100GOPRO

Später gingen wir zum Office-Gebäude, wo ich mein eigenes „Negi’s Himalayan Adventure – Parvati Valley Rescue Team“-Shirt geschenkt bekam, das letzte kaufbare Exemplar von Galenos Büchern erstand und meine Rechnung bezahlte. Ich verabschiedete mich von Chappu und wurde von seinem Bruder nach Jari gefahren. Von dort aus ging es nach Bunthar, wo ich ein paar Kullu Caps kaufte und meinen äußerst unbequemen Bus nach Delhi nahm…

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19.8.12

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Am Morgen wachte ich als erster von uns Vieren im Dragon Guesthouse auf. Ich wurde von einem von Chappus Freunden benachrichtigt, dass dieser auf der Suche nach einer Touristin war, die sich im Dorf versteckt hielt. Von besagtem Freund bekam ich auch eine Einladung ihn bei meiner nächsten Reise zu besuchen und sein Gast in Jari zu sein.

Nachdem Baba-ji und ich im Dorf gelbe Kugeln und Chai gefrühstückt hatten, begaben wir uns zu Sahil und Droor, die im Guesthouse auf uns warteten. Nachdem wir eine weile dem Treiben des Festes zugesehen hatten beschlossen Droor un ich nach Kasol aufzubrechen. Dort angekommen wollte Droor noch ein Dorf weiter, während ich mich mit einem nepalesischen Klamottenhändler anfreundete, der in seiner Heimat eine 30-Köpfige Klamottenmanufaktur leitete, seine Produkte von dort aus in Kasol und nach Europa verkaufte. Den Abend verbrachte ich im Rainbow-Café.

Die kommenden Tage…

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Nachdem Saurabh am Dienstag abgereist war, blieb ich (wie ich schon geschrieben habe) eine weitere Nacht in Tosh. Am fogenden Tag (Mittwoch) erwachte ich sehr spät (15 Uhr!) und wanderte in das nächste Dorf, wo ich um 17 Uhr ankam. Es fuhren keine Busse mehr, also nahm ich mir ein Taxi nach Kasol, stieg aber schon in Manikaran aus. Dort nahm ich mir ein Zimmer für 200Rs: Kein Strom, sehr ärgerlich. Es war sehr dunkel, als ich ankam und ich schlenderte ein wenig durch das verregnete Städtchen mit heißen Quellen und dem großen Sikh-Tempel.

Manikaran gleicht mit seinen Ständen und kleinen Läden eher einem Bazar mit viel Kitzsch, Holzhandwerk, Klamottn und Guru-Bilderchen. In Manikaran fühlte ich mich sehr alleine und reiste am Donnerstag Vormittag nach Jari und von dort aus nach Chowki, wo ich in Chappu Negis Guesthouse unterkam. Als ich eintraf, war nur sein (sehr netter) Bruder zugegen, weil Chappu mit einer Touristengruppe in Malana war.

Chappu ist der Führer der Bergrettung, besitzt ein Guesthouse, ein Museum mit Malana-Artefakten und bietet Führungen durch das Parvati-Tal an. Als Führer der Bergrettung hat er mehr als 100 Rettungseinsätze hinter sich, bei denen er hauptsächlich in den Bergen verlorene Israelis rettet (darunter auch israelische Prominenz!) und bekam dafür den Ben-Gourion-Award.

CHappu freute sich sehr, als ich ihm erzählte, dass ich einen seiner europäischen Freunde kannte, der auch ein entfernter Bekannter von mir war. Er bot mir daraufhin an, mich am nächsten Tag stark vergünstigt nach Malana zu führen und bezog eines der Zimmer auf seinem Familienanwesen. Hier lernte ich Chappus freundlichen Vater kennen, einen sehr sympatischen, hageren, alten Herren mit Hasenzähnen und krummer Nase und weißem Schnurrbart.

Chappu führte mich am Abend, wie am nächsten Tag, in das Alltagsleben der indischen Männerwelt ein, welches hauptsächlich aus Whiskytrinken und geselligem Schwätzen besteht, während die Hausfrau ab und zu in den Raum huscht, um Thali, Knabbereien, Chai oder Bier aufzutischen. Am Donnerstagabend saßen Chappu, einer seiner Freunde und ich im Tempelhaus. Die Zwei tranken Whiskey und erzählten mir vom Leben im Himalaya.

Am Folgetag wollten wir um 9 Uhr aufbrechen, was aber eher 16 Uhr wurde, da Chappu noch  „eine Stunde Büroarbeit“ abzuleisten hatte, bevor wir gehen wollten. Im Büro, welches sich in 10 Minuten fußmarsch von Chappus Haus befand, fanden sich schnell 10 Freunde ein, es wurde geschwätzt, getrunken und geraucht, nebenbei der neue Anbau des Bürogebäudes diskutiert und geplant, welches bald auch als Hotel dienen sollte (einige teure Räume waren bereits vorhanden); Das asymmetrische Fundament stand schon. Zum Essen ging es dann in den Gemeinschaftsraum des Guesthouses auf Chappus Anwesen unter dem Tempel-Museum-Wohnhaus-Gebäude [Der Tempel mit Wohnanbau erfüllt mehrere Funktionen in einem], wo uns Chappus Frau Moutton-Thali servierte.

Am späten Nachmittag ging es dann endlich nach Malana, Chappu nahm zwei seiner (sehr netten) Freunde und einen Fahrer mit, der den Kleinwagen mit einer Wahnsinnsgeschwindigkeit über die steinige Piste prügelte.

Am Samstag war eine Wanderung zu Franco Casalones Hohle und Galenos Haus geplant. Die beiden italienischen Hippies lebten für jahrzehnte im Malana-Tal und wurden von den Malanern akzeptiert. Einer der Beiden lebte dort für mehr als 25 Jahre, wurde nun aber von der Polizei des Landes verwiesen, da er kein gültiges Visum besaß, der andere lebt seit einiger Zeit wieder in Italien.

In Malana fand ein traditionelles Fest statt; mit Tanz, Musik und indischen Süßigkeiten. DIe Malaner tanzten einen gemütlichen Tanz, bei dem sie einen Kreis (oder Reigen) um die Musiker (Trötenflöte, mehrere Trommeln und zwei monströse Trompeten) bildeten und sich in einer bestimmten Art und Weise an den Händen fassten. Sehr beeindruckend! (In Chowki sah ich am Vortag eine Prozession mit einer Sänfte, in der Artefakte getragen wurden, die Shiva repräsentierten. Jedes Haus des Dorfes wurde einmal im Monat mit der Sänfte und den bereits erwähnten Musikinstrumenten gesegnet)

Nachdem es begonnen hatte zu nieseln, spazierte ich ein wenig durchs Dorf (später klärte sich der Himmel und bot einen unglaublichen Anblick) und gesellte mich im Dragon GUesthouse zu drei indischen Jungs zwischen 25 und 30, die aus Delhi angereist waren, um in Malana ein paar ruhige Tage zu verleben.

Samstag morgens um 9 traf ich Chappu und seine zwei Freunde auf der Terrasse des Guesthouses an. Chappu erzählte, dass er 18 Jahre in Malana gelebt hatte, sein eigenes Grundstück und Haus am Dorfrand besaß und wie ein echter Einheimischer behandelt wurde.

Er machte sich auf ins Dorf, um zu beten (die Dorfbewohner beten die Gottheit Jamlu an) und versprach mir, dass in einer Stunde ein Führer kommen würde, mit dem ich auf die andere Talseite wandern könnte, wo die Häuser der Hippies standen. […]

Wieder im Dorf angekommen traf ich Droor, einen der Israelis, die in Pushpas Guesthouse gewohnt hatten. Wir beschlossen uns ein Zimmer im Dragon Guesthouse zu teilen und freundeten uns mit Sahil und Baba-Ji (wie er sich nannte) an, die ein Umweltprojekt ins Leben gerufen hatten und in Malana den ganzen Plastikmüll von den Straßen sammeln wollten. Malana ist wirklich schön, aber die Straßen sind total vermatscht. Vor der „Westernisierung“ (Strom, Plastik) fraßen die Tiere des Dorfes den Müll – so blieben die Straßen sauber. Doch nun ist alles voll mit Plastikflaschen und -verpackungen…
Sahil und Baba-Ji gesellten sich am Abend zu uns ins Zimmer und übernachteten bei uns.

Di, 14.8.12

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Ich fühlte mich einsam, obwohl Saurabh noch da war. In den letzten Stunden vor Saurabhs Abreise redeten wir viel über kulturelle Unterschiede und philophische Themen. Der Abschied war sehr herzlich und zum Glück doch weniger Schlimm als erwartet, da ich mich mit einer sehr netten Gruppe Israelis unterhalten hatte, denen ich mich anschließen wollte.

Ich quartierte mich im „Sun Set“ ein, wo meine neuen israelischen Freunde wohnten und unternahm eine Wanderung Fluss aufwärts. Zuerst wurde ich durch die Unmengen von Schweiß und dann durch den Regen nass, der mich auf dem Rückweg überraschte. Nach einer warmen, angenehmen Dusche in meinem eigenen Bad suchten wir, der nette [Name vergessen], Elli, Beanie und ein anderes israelisches Mädel das „Himalaya Gold“ (eine Art Teehaus), aber leider gaben die anderen sehr schnell auf… Ich ging mit Neria und Jael ins „Olive Garden“, wo ich einen vorzüglichen Chocolate Ball (entspricht einer Rumkugel, wie man Sie in Norddeutschland beim Bäcker findet, doch sind die indischen Exemplare viel leckerer) und Dum Alloe aß.

 

 

Mo, 13.8.12

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Wir hatten im Orchard House übernachtet und traten nach einem üppigen Frühstück im Dylans (wunderbares Café!) den Weg nach Kasol an, da wir dort unsere restlichen Sachen deponiert hatten. Der Bus war diesmal derart langsam, dass wir um 5 Uhr nachmittags ankamen. Dies bedeutete für Saurabh einen weiteren Tag in Himachal Pradesh (er musste bis zum 15.8. ein Programm fertigstellen, was für ihn viel Stress bedeutete). Wir packten unsere Sachen und nahmen nach Anbruch der Nacht ein Taxi (850Rs) nach Tosh, wo wir im „Pink Floyed“ [Ja, Pink FloyED, warum auch immer] ein Zimmer bekamen.

12.8.12.: Ein Tag in schwindelerregenden Höhen

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Am folgenden Tag machten wir uns, nachdem wir meinen platten Hinterreifen wieder mit Luft befüllt hatten, auf den äußerst matschigen Weg zum Rohtang-Pass. Nachdem wir die ersten 20m Matsch bzw. nicht vorhandene Straße durchkämpft hatten, beschlossen wir, mein Motorrad im Dorf abzustellen, da ich einfach nicht die Erfahrung hatte, um solches Terrain mehrere Kilometer zu durchqueren. Dort angekommen merkten wir, dass mein Reifen schon wieder platt war, 150 Rupien kostete uns der Spass, den völligst kaputten Schlauch zu ersetzen. Wir machten uns mit Saurabhs Avenger auf den Weg über die Matsch-Serpentinen und fanden uns kurz darauf in einem unglaublichen Stau (im Matsch) mit kleinen Familienautos, Jeeps, Touristen-Bussen, Royal Enfields, LKW, die viel zu groß für diese Straße waren und viel, viel Matsch wieder. Die Straße hatte sich in ca. 25cm hohe Matsch-Schicht verwandelt, unter der sich lose Steine und Erdboden befanden.

Saurabh kämpfte sich Tapfer durch das Schlam(m)assel, während ich über Abkürzungen und zu Fuß die Haarnadelkurven umging und beim Anschieben von diversen Kleinwagen half, mich von Indern auf ihren Wunsch fotografieren lies und das ganze Spektakel von oben betrachtete.

Als Saurabh sich durch den Stau gekämpft hatte, wurde die Straße besser und man konnte sie wieder als solche bezeichnen..

Der Himalaya offenbarte uns seine wahre Schönheit: Unendliche Weiten und schneegekrönte Berge…

Unbeschreiblich.

Am höchsten Punkt des Rohtang Passes (3978m über n.N.) hielten wir, spazierten über die Ebene zu einer Schlucht, schossen dort ein paar Bilder und staunten. In einer Art Bude aus gelben Plastikplanen stärkten wir uns mit Chai und erklommen den Berg auf der der Ebene gegenüberliegenden Straßenseite. Saurabh war das Wandern nicht so gewöhnt wie ich, immerhin hatte ich mehr als eine Woche Trainings-Vorsprung, und brauchte dementsprechend länger. Die Wanderung war durch die dünne Luft extrem anstrengend und wortwörtlich atemberaubend. Mehr als 10m schafften wir zum schluss nicht mehr, ohne eine Pause einzulegen, um wieder zu Atem zu kommen. Auf genau 4250m (laut GPS) ließen wir uns auf einer schrägen Steinplatte nieder und genossen die Stille. Om nama Shivaya.

[…]

Unten angekommen, traten wir wieder den beschwerlichen Rückweg an, da Saurabh den Bus um 20 Uhr nach Delhi bekommen musste, was er aber nicht schaffte: Wir kamen nach Anbruch der Nacht an und gaben die Motorräder zurück. Scheinbar zahlten wir nur 1500Rs für die Bikes, was ich für gerechtfertigt halte, nach diesen Problemen mit den Kisten…

 

Sa, 11.8.12, Manali: Nikos indischer Drunter-Und-Drüber-Geburtstag.

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Gestern kamen Saurabh und ich sehr spät in Manali an, da wir in jedem Dorf, dass wir passierten (Kasol, Jari, Bunthar, Kullu) nach Motorrädern fragten, diese aber entweder „not available“ oder zu teuer waren. Zudem mussten wir Ewigkeiten auf den Bus warten.

In Manali planten wir, was und wie wir den Kommenden Tag, meinen Geburtstag, verbringen wollten, was ziemlich stressig war… Die optionen waren Rohtang La und oder Tosh. Für was wir uns entschieden weiß ich nciht mehr, aber auch egal. Am Tag darauf, meinem Geburtstag, Frühstückten wir im Dylan’s, nachdem wir Azar wiedergetroffen hatten [In Kasol haben wir uns nicht gesehen. Manche Inder sind leider verhältnismäßig unzuverlässig 😉 ], der uns evtl nach Rohtang La und dann nach Kasol begleiten wollte, was aber nicht klappte, weil wir einfach zu schlecht in der Zeit lagen.

11 Uhr.

Nach langer Suche fanden wir 2 Motorräder für 800 Rupien. Saurabh nahm sein Traummotorrad, die Bajaj Avenger, ein Chopper. Ich nahm mit einer Bjaja Pulsar vorlieb, da ich immense Probleme mit der Royal Enfield Bullet (350ccm) hatte – ich konnte sie einfach nicht anlassen (der Kickstarter unterscheidet sich in seiner Funktionsweise etwas von den Gängigen). Der Vermieter gab mir also die Pulsar. Wir kamen erst um 16 Uhr los, da es um 13 Uhr „nur eine Stunde“ dauerte, um die Motorräder fertig zu machen… 

In der Zwischenzeit gingen wir „in die Stadt“ und kauften Kullu-Caps [Traditionelle Trachtenhüte, mit denen man mich heute noch manchmal rumlaufen sieht], Kullu-Shawls [Im Kullu-Tal produzierte, wunderschöne, warme Schals. Toll! Never leave the house without one…] und Betaisodonna, da wir wieder unsere Sachen in Pushpas Haus gelassen hatten [Unser Zimmer bei Pushpa benutzten wir als „Safe“ und Lagerstätte. Für 100Rs ist das eigentlich ein Witz..]… Warum auch immer. [anscheinend war ich total genervt, als ich das geschrieben habe.]
Meine Wanderschuhe hatten sich als zu klein erwiesen und der linke Ringzeh machte Probleme (Nagel eingerissen/-wachsen… daher die Jodsalbe).

Auf nach Rohtang La!

Als wir endlich loskamen ging dann zuerst Saurabh und dann mir der Sprit aus, 1Km vor der ERSTEN und nächsten Tankstelle!!! Wir verschwendeten mehr als eine Stunde darauf, uns Sprit zu holen um dann zu bemerken, dass Saurabs Vorderradbremse nicht funktionierte, bzw. ohne Unterbrechung bremste. Wir riefen den Verleiher ein zweites mal (bzw. viele Male) an und fuhren ihm entgegen, da es sowieso nur bergab ging.

Hier, auf der Serpentinenstrecke hatte ich dann meinen ersten [und bisher letzten] Motorrad-Unfall.

Ich fuhr eine Haarnadelkurve und betätigte dummerweise die Vorderradbremse, ein typischer und sehr dummer Anfänger-Fehler. Dadurch rutschte das Bike zurseite weg und ich fiel. Ich tat mir nichts, außer einer Schramme am Knöchel, einem stumpfen Schmerz an der Hüfte (da ich genau auf die gleiche Stelle gefallen bin, wie vor einer Woche bei einer Wanderung mit Raz) und einer schmerzenden rechten Handfläche. Die Motorradverleiher trafen ca. 20min (nach weiteren Anrufen) ein, bemerkten neue Kratzer und das verbogene Bremspedal…

Wir fuhren weiter und Saurabh musste sich im nächsten Dorf Zigaretten kaufen… Ich fuhr vor und hielt nach ca. 20-30 min an und telefonierte mit ihm, der in dem Dorf die falsche Abzweigung genommen und sich verfahren hatte und deshalb äußerst schlecht gelaunt war. Es war schon halb 7 und ich (bzw. wir) beschloss weiterzufahren, in einem Guesthouse zu übernachten und die Motorräder am Tag darauf (anstelle von heute) zurückzugeben.

Nachdem Saurabh mich eingeholt hatte, fuhren wir in die eiskalte Nacht. Die Straße wurde immer enger, wahnsinnig gefährlich und schlängelte sich weiter die Berge hinauf.

[…]

Später kamen wir endlich in einer Art Ansammlung von Hütten um einen Tempel an, wo wir uns für unverschämte 800Rs einen Verschlag mieteten. Saurabh war ziemlich mies drauf, weil die ganze Tagesplanung dahin war.

Ich nicht. Ich glaube, ich habe durch Indien, das Kennen zweier völlig verschiedener Kulturkreise (Europ., Ind.) gelernt, mit gewissen Dingen besser umzugehen, wie z.B. eine solche Situation, die Saurabh seine Laune vermieste. Ich versuchte ihm das zu erklären und ihn aufzumuntern, was teilweise klappte 🙂